Weiterbildung Budopädagoge/-in 2020

Kursstart für die Weiterbildung Budopädagogik 2020

Erwerben Sie sich die Kompetenzen, mit Kampfkunst Menschen zu bewegen. Seit 1999 bietet das Institut für Budopädagogik die Weiterbildung zum Budopädagogen/zur Budopädagogin an. Mit der Weiterbildung erwerben sich geeignete Pädagogen die Fähigkeiten und Fertigkeiten, zielgruppenspezifisch und lösungsorientiert mit besonderen Menschen zu arbeiten. Die Budopädagogik ergänzt dabei mit ihrem ganzheitlichen Charakter sozial- und sonderpädagogische Konzepte. Die Weiterbildung richtet sich an Pädagogen und Pädagoginnen mit Erfahrungen in Kampfkunst oder Kampfsport sowie Kampfsporter oder Budoka mit Lehrerfahrung.

Umfangreiche Informationen erhalten Sie auf der Homepage des Instituts für Budopädagogik.
Das  Konzept für die Weiterbildung finden Sie hier. 

Die Weiterbildung in aller Kürze:

Zielgruppe:

Die Weiterbildung richtet sich in erster Linie an:

  • professionell Tätige in erzieherischen, sozialen und therapeutischen Feldern sowie alle berufsverwandten Professionen mit Erfahrungen in einer Kampfsportart/Kampfkunst (Budo), vor allem Trainer/innen und Lehrmeister/innen.
  • aber auch an erfahrene Kampfsportler und Budoka, gern mit Erfahrungen insbesondere im Kinder-und Jugendbereich.

Ziele der Weiterbildung:

Die berufsbegleitende Weiterbildung:

  • qualifiziert die Berufspraxis, insbesondere die Jugend-, Sozialarbeit und Pädagogik und ihre Mitarbeiter
  • gibt einen systematischen Überblick über die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten von Budo in erzieherischen, sozialen und therapeutischenFeldern,
  • befähigt die Teilnehmer/innen, in einem ausgesuchten Praxisfeld selbst Budopädagogik anzuwenden oder konzeptionelle Leitungsverantwortung für budopädagogische Projekte und Behandlungsansätze zu übernehmen,
  • verfolgt einen interdisziplinären Ansatz durch die Kooperation der Vertreter verschiedener Budo-Systeme, wissenschaftlicher Fachgebiete, unterschiedlicher Berufsgruppen und ihrer Institutionen

Struktur der Weiterbildung:

  • Gliederung in themenzentrierte Kurseinheiten 
  • Erarbeitung grundlegender Bausteine der Budopädagogik
  • Gruppen-, Partner-und Einzelarbeiten sowie Fachvorträge aus Forschung und Praxis des Budo und der Wissenschaften
  • Transfer in die eigene berufliche und budospezifische Praxis durch Übungseinheiten, supervidierte Lehrsituationen sowie themen-und zielgruppenspezifische Praxisberichte
  • Eigenes Erfahren und Vertiefen budospezifischer Praxis, wie z.B. regelmäßiges Zazen und Kata
  • traditionelles gemeinsames Lernen, Üben und Leben in einem traditionellen Dojo in Gemeinschaft Gleichgesinnter
Umfang:
  •  rd. 860 UE
  • davon 400 UE in Seminarform (Input-Vorträge, Einzel-u. Gruppenarbeiten, Workshops)
  • 4 Module in verschiedenen Dojo und Ausbildungsstätten in Deutschland sowie eine Intensivwoche in Schweden
  •  460  UE in Heimarbeit (Hausarbeiten, Reflektionen, Literaturstudium sowie schriftl. Abschlussarbeit) an 29-31 Tagen.
  • berufsbegleitende Maßnahme für einen Zeitraum von rd. 1½ Jahren über drei Kalenderjahre

Abschluß:

  • Abfassung einer schriftlichen Abschlussarbeit (Umfang etwa 30 -50 Seiten)
  • Präsentation derAbschlussarbeit und Darbietung einer Performance beim Abschlusskolloquium
  • Zertifizierung durch das Institut für Budopädagogik, IfBP mit einer Berufs-Urkunde (nebst Leistungsbeschreibung der Maßnahme)

Impressionen der letzten Weiterbildungsgänge